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Endgültige Entscheidung: Uchenna Nwosu  (re.) feiert mit seinen Seahawks-Kollegen den finalen Touchdown zum 29:13-Sieg  über die New England Patriots im 60. Super Bowl der Football-Historie.
Endgültige Entscheidung: Uchenna Nwosu  (re.) feiert mit seinen Seahawks-Kollegen den finalen Touchdown zum 29:13-Sieg  über die New England Patriots im 60. Super Bowl der Football-Historie. JOSH EDELSON/AFP

SZ am Morgen.

Von Judith Wittwer

Die Olympischen Winterspiele hätten der krönende Abschluss ihrer Karriere werden können. Die Abfahrt in Cortina d’Ampezzo sollte zum Skirennen ihres Lebens werden. So sah es das Drehbuch von Lindsey Vonn vor. Daran konnten die 41-jährige Ausnahmesportlerin auch eine Teilprothese im Knie und eine frische Kreuzbandverletzung nicht hindern.

Doch es kam anders. Dramatisch anders. Die US-Amerikanerin riskierte zu viel – und stürzte am Sonntag nur wenige Sekunden nach dem Start schwer. Die Bilder vom mutmaßlichen Karriereende begleitet von Vonns Schmerzensschreien waren kaum zu ertragen.

Es bleibt die tragische Erkenntnis, dass die große Skifahrerin zu viel wollte. Oder wie Felix Haselsteiner kommentiert: „Vonn hat ihr Schicksal selbst herausgefordert.“

Glück und Unglück liegen im Sport nah beieinander. Während Lindsey Vonn per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde, holte Emma Aicher die erste deutsche Medaille. Die 22-Jährige raste die Abfahrtspiste herunter, wie sie es am besten kann: schnell, intuitiv und auf ihr Können vertrauend. Ihr Olympia-Silber blieb am Sonntag nicht die einzige Medaille für Deutschland. Rodler Max Langenhan holte im neuen Eiskanal von Cortina den ersten Olympiasieg für das deutsche Team.

Heute sind die Chancen auf olympische Medaillen nicht ganz so groß: Im Alpinen steht die Team-Kombination der Männer an. Im Skispringen auf der Normalschanze gehören Felix Hoffmann und Andreas Wellinger zu den besten Deutschen.

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Was heute wichtig ist

Halbzeit-Show beim Super Bowl: Amerika ist für alle da. Die Besetzung der Halbzeit-Show mit Superstar Bad Bunny hat US-Präsident Donald Trump als „schreckliche Wahl“ bezeichnet. Bad Bunnys Show glich einer getanzten Liebeserklärung an seine Heimat Puerto Rico – und Trump schaute wohl heimlich zu. Zum Artikel

  • Super Bowl: Seattle Seahawks gewinnen 29:13 gegen New England Patriots
  • Liveblog zur US-Politik: Grenzschutz will schärfere Einreiseregeln für Touristen

EXKLUSIV Wie eine AfD-nahe Organisation in die Betriebsräte eindringen will. Der Verein „Zentrum“ will Gewerkschaften wie der IG Metall bei den Betriebsratswahlen, die in ganz Deutschland anstehen, Posten abjagen. Bislang hat sie nur wenige Mandate – und noch nie einen Tarifvertrag verhandelt. Zum Artikel

Hongkonger Aktivist Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt. Das Verfahren gegen den 78-Jährigen sorgt weltweit für Aufsehen – Kritiker bewerten es als politisch motiviert. Der Verleger hat das pro-demokratische Blatt „Apple Daily“ gegründet. Seit 2021 sitzt er im Gefängnis. Zum Artikel

Stichwahl: Mitte-links-Kandidat Seguro gewinnt Präsidentschaftswahl in Portugal. Etwa zwei Drittel der Wähler stimmten für den 63-jährigen António José Seguro. Gegen seinen Kontrahenten, den Rechtsradikalen André Ventura, hatte sich vorher eine parteiübergreifende Opposition gebildet. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen

Olympische Winterspiele

Mit Aschenputtel-Schuhen zur Goldmedaille. Rennrodler Max Langenhan holt im neuen Eiskanal von Cortina den ersten Olypmiasieg für das deutsche Team. Er hatte überlegt, nicht anzutreten: Sein Nacken schmerzte. Doch das medizinische Team half – und extra unbequemes Schuhwerk. Zum Artikel

Ester Ledecka schimpft auf IOC. Neben der Nordischen Kombination steht auf der Parallel-Riesenslalom für die Winterspiele 2030 auf der Kippe. Snowboarderin Ester Ledecka hat das Internationale Olympische Komitee kritisiert. Es gehe ihnen „gar nicht um die Athleten“, sagte sie. Zum Liveblog zu Olympia

Die Fachbriefings von SZ Dossier – mit SZ Pro-Abo

Dossier Digitalwende: Dürfen EU-Staaten Social Media für Jugendliche verbieten? Immer mehr Staaten planen Verbote sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche. In der EU könnten solche nationalen Alleingänge jedoch mit europäischem Recht kollidieren, warnen Experten. Auch wichtig: Der Bund gab 2025 über 481 Millionen Euro für Microsoft-Lizenzen aus – deutlich mehr als in den Vorjahren. Zum Briefing

Dossier Geoökonomie: China wird zum Vorreiter bei smarten Fabriken. Billiglohnland China war gestern. Die Volksrepublik zieht bei der Automatisierung davon. Die Roboterdichte dort liegt inzwischen höher als in Deutschland. Chinesische Unternehmen investieren in „Dark Factories“, die ohne menschlichen Eingriff auskommen. Deutschland hat Industrie 4.0 erfunden, jetzt bremsen Rezession und Technikskepsis ihren Einsatz. Zum Briefing

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