SüdostasienMassenamnestie in Myanmar

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Der frühere Präsident von Myanmar, Win Myint, ist im Zuge einer Amnestie der Militärjunta freigelassen worden. Anlass sei das Neujahrsfest des Landes, zu dem fast 4500 Gefangene begnadigt wurden, wie staatsnahe Medien berichteten. Win Myint war nach dem Militärputsch 2021 gemeinsam mit der damaligen Regierungschefin Aung San Suu Kyi festgenommen worden. Ein Gericht verurteilte ihn wegen angeblicher Vergehen zu mehr als neun Jahren Haft. Die Haftstrafe für die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi wurde um ein Sechstel reduziert, teilte ihr Anwalt mit. Es bleibe unklar, ob die 80-Jährige die restliche Strafe im Hausarrest verbüßen könne. Suu Kyi war zu 27 Jahren Haft verurteilt worden.

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