Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Waffenruhe weiten sich die Kämpfe zwischen Thailand und Kambodscha aus. Die Gefechte hätten sich am Sonntag auf Küstengebiete an der umstrittenen Grenze ausgedehnt, teilten die Behörden mit. Die thailändische Regierung erwägt nun, Treibstoffexporte nach Kambodscha zu blockieren. Für die südöstliche Provinz Trat wurde eine Ausgangssperre verhängt. Hintergrund des Konfliktes sind die seit Jahren andauernden Grenzstreitigkeiten, die gemeinsame Grenze ist 817 Kilometer lang. Seit Beginn der jüngsten Auseinandersetzungen am vergangenen Montag sind nach thailändischen Angaben mindestens 16 Soldaten und zehn Zivilisten ums Leben gekommen und mehr als 250 000 Menschen vertrieben worden. Kambodscha meldete mindestens elf Tote und fast 400 000 Vertriebene.