SüdkoreaKI soll nicht über Existenzen entscheiden – zumindest nicht ohne Aufsicht

Lesezeit: 3 Min.

Wer Smartphones verwendet, kommt auch um Apps, die KI einsetzen, kaum noch herum. Eine U-Bahnstation in Seoul 2025.
Wer Smartphones verwendet, kommt auch um Apps, die KI einsetzen, kaum noch herum. Eine U-Bahnstation in Seoul 2025. ANTHONY WALLACE/AFP

Südkorea erlässt die weltweit strengsten Gesetze zur Regulierung von künstlicher Intelligenz. Seine Tech-Unternehmen fürchten, den Anschluss zu verlieren. Kritikern sind die Regeln aber viel zu lasch.

Von David Pfeifer, Tokio

Die koreanische Regierung hat eigenen Aussagen zufolge vor wenigen Tagen das „weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung künstlicher Intelligenz“ erlassen. Es umfasst sechs Kapitel mit 43 Artikeln und befasst sich mit den Auswirkungen von KI in Bereichen wie nukleare Sicherheit, Trinkwasserversorgung, Transport, Gesundheitswesen und Finanzen. Seitdem wird diskutiert, ob es zu weit geht – oder nicht weit genug.

Zur SZ-Startseite

Künstliche Intelligenz
:„Investoren werden sehr viel Geld verlieren“

Der Neurowissenschaftler und KI-Unternehmer Gary Marcus warnt seit Jahren, dass der Boom der künstlichen Intelligenz auf einem Missverständnis beruht. Jetzt häufen sich auffällig die Stimmen, die auf seine Linie einschwenken. Ein Gespräch.

SZ PlusInterview von Felix Stephan

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: