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Waldbrände in Südamerika:Feuchtgebiet in Flammen

Jaguar, Panantal, Brasilien, Waldbrände

Ein Jaguar kauert in einem Gebiet des Pantanals in Brasilien, das kürzlich durch einen Waldbrand vernichtet wurde.

(Foto: Andre Penner/AP)

In mehreren Ländern Südamerikas wüten gigantische Feuer. In Brasilien zerstören die Brände sogar eine Sumpflandschaft. Wildtiere fliehen in Großstädte.

Von Christoph Gurk

Ein verkohlter Kaiman, Tapire mit versengter Haut und Jaguare, deren Pfoten bis auf die Knochen verbrannt sind: Es sind verstörende Bilder, die Umweltschützer aus dem Pantanal derzeit ins Netz stellen. Die Region im Südwesten Brasiliens ist eigentlich eines der größten Feuchtgebiete der Erde, eine gigantische Sumpf- und Seenlandschaft, in der mehr Vogelarten leben als in ganz Europa. Riesenotter schwimmen hier normalerweise durch Flüsse, es gibt Hunderte Hyazinth-Aras und mehr Jaguare, als sonst irgendwo auf der Welt. Seit Jahrzehnten steht das Pantanal unter Naturschutz. Nun aber steht es in Flammen.

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