Wahl in Südafrika:"Träume versprochen und Albträume beschert"

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Anhänger der Democratic Alliance (DA) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Johannesburg. (Foto: Chris McGrath/Getty)

Seit 30 Jahren regiert der ANC das Land. Nun droht der Partei Nelson Mandelas eine historische Niederlage. Oppositionelle wie John Steenhuisen setzen auf einen Machtwechsel. Doch wie groß ist die Chance darauf tatsächlich?

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Von Brandenburg lernen heißt regieren lernen. Zumindest, wenn es nach John Steenhuisen geht. Der Chef der Democratic Alliance (DA), der größten südafrikanischen Oppositionspartei, unternahm im Oktober eine politische Bildungsreise nach Deutschland. Er besuchte den Bundestag, er traf die Kieler Bürgermeisterin, und er diskutierte mit Politikern im brandenburgischen Landtag. Es war ein Ausflug, mit dem Steenhuisen zwei Ziele verfolgte: Er wollte mehr über Koalitionsregierungen erfahren, die in Deutschland die Regel, in Südafrika aber auf nationaler Ebene nicht mal die Ausnahme sind. Und er wollte nach Hause eine Botschaft senden: Wir meinen es ernst.

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