SüdafrikaSeine historische Leistung? Er hat die Mehrheit verspielt

Lesezeit: 3 Min.

Breit lächeln kann Cyril Ramaphosa wie kaum ein anderer.
Breit lächeln kann Cyril Ramaphosa wie kaum ein anderer. (Foto: Oupa Nkosi/Reuters)

Präsident Cyril Ramaphosa hat es nicht geschafft, die Wirtschaft anzukurbeln, die Jugend in Arbeit zu bringen und die Energiekrise zu lösen. Die Quittung gab's nun bei der Wahl.

Von Paul Munzinger

Das Markenzeichen des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa ist sein Lächeln. Sobald eine Kamera auf ihn gerichtet ist, erfasst es sein Gesicht und seinen ganzen Körper. Wer mit Ramaphosa auf ein Gruppenfoto gerät, schaut automatisch aus wie ein Trauerkloß. Doch das Lächeln ist ebenso breit wie unergründlich. Es ist schlumpfig, um Markus Söder zu zitieren. Ramaphosas Biograf schrieb von einem "unwiderstehlich charmanten Grinsen, hinter dem so gut wie jede Emotion verborgen sein könnte".

Zur SZ-Startseite

Südafrika
:Von der Freiheit werden wir nicht satt

Der ANC hat die Apartheid beendet und Südafrika die Demokratie gebracht. Dreißig Jahre danach ist die Ungleichheit allerdings so groß wie nirgendwo sonst auf der Welt. Kein Wunder, dass die Partei Mandelas zum ersten Mal die Mehrheit verlieren könnte.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: