Gipfeltreffen:Wie Südafrika sich aus der russischen Umarmung löst

Gipfeltreffen: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa will sich nicht hineinziehen lassen in einen Wettbewerb der Weltmächte. Sein Problem: Er selbst hat sich dort hineinbegeben.

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa will sich nicht hineinziehen lassen in einen Wettbewerb der Weltmächte. Sein Problem: Er selbst hat sich dort hineinbegeben.

(Foto: Emmanuel Dunand/AP)

Präsident Cyril Ramaphosa entwirft vor dem Brics-Gipfel in Johannesburg die Grundzüge seiner Außenpolitik - und offenbart, welcher Partner ihm wirklich wichtig ist.

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Wo steht Südafrika in der Welt? Und vor allem: an wessen Seite? Zwei Tage vor Beginn des Brics-Gipfels in Johannesburg sah Cyril Ramaphosa am Sonntag die Zeit gekommen, sich dieser komplizierten Frage einmal in aller Ausführlichkeit zu widmen. Zur besten Sendezeit um acht Uhr abends gab Südafrikas Präsident eine außenpolitische Regierungserklärung ab, die das Staatsfernsehen in ihrer vollen Länge von 30 Minuten übertrug. Zusammenfassen lässt sie sich in einem Satz Ramaphosas: "Wir lassen uns nicht in einen Wettbewerb zwischen Weltmächten hineinziehen."

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