SudanFrauen berichten von Gräueltaten in al-Faschir

Aus der sudanesischen Stadt al-Faschir geflohene Frauen berichten nach der Einnahme durch die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) von Tötungen, systematischer Vergewaltigung und dem Verschwinden ihrer Kinder. Das teilte die UN-Frauenorganisation am Dienstag mit. Der Fall von al-Faschir am 26. Oktober hat die Kontrolle der RSF über die Region Darfur in ihrem zweieinhalbjährigen Krieg mit der sudanesischen Armee gefestigt. Menschen, die aus der Stadt fliehen, haben beschrieben, wie Zivilisten auf den Straßen erschossen und bei Drohnenangriffen getötet wurden. Frauen, die entkommen konnten, seien Zeuginnen von „Schrecken, die niemand jemals ertragen sollte“, sagte die UN-Women-Regionaldirektorin für die Region, Anna Mutavati, am Dienstag. „Es gibt keine sicheren Orte mehr, an denen sich Frauen sicher versammeln, Schutz suchen oder auch nur die grundlegendste psychosoziale Versorgung erhalten können“, sagte sie.

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