Bürgerkrieg im SudanMann ohne Gnade

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Ein skrupelloser Opportunist, reich geworden durch den Goldhandel: RSF-Anführer Mohamed Hamdan Daglo alias Hemeti.
Ein skrupelloser Opportunist, reich geworden durch den Goldhandel: RSF-Anführer Mohamed Hamdan Daglo alias Hemeti. (Foto: ASHRAF SHAZLY/AFP)

Nach der Eroberung al-Faschirs gibt der Warlord Mohammed Hamdan Daglo alias Hemeti den Staatsmann. Er verspricht, die Gräueltaten aufzuklären und die Bevölkerung zu schützen. Doch wer soll ihm das noch glauben?

Von Paul Munzinger, Kapstadt

Es ist längst ein bekanntes Muster im Sudan: Die Kämpfer der Rapid Support Forces (RSF) morden, ihr Anführer Mohammed Hamdan Daglo alias Hemeti spricht von vereinzelten Zwischenfällen und kündigt Aufklärung an. Und danach geht das Morden weiter. So war es 2019, noch vor Beginn des Bürgerkriegs, als die RSF friedliche Proteste in der Hauptstadt Khartum blutig niederschlugen. So war es Ende 2023, als sie die Stadt Wad Madani einnahmen. Und so ist es auch jetzt, nach der Eroberung von al-Faschir. Nach der „Befreiung“, wie die RSF sagen.

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