Am dritten Tag in Folge waren am Montag rund um das Hauptquartier der sudanesischen Armee und an anderen strategischen Orten in Khartum schwere Explosionen zu hören. Ein Sprecher der angreifenden RSF, der "Schnellen Unterstützungstruppe", verkündete am Mittag die Einnahme der größten Armeekaserne, des Präsidentenpalastes und aller Militärstützpunkte in der Provinz Darfur. Der Ärzte-Verband des Sudan hatte am Sonntag einen kurzen Waffenstillstand erreichen und 1100 Verletzte in Krankenhäuser bringen können.
SudanEine Region in Angst
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Auch in Al Fasher in der Provinz Darfur kämpfen die Armee und die RSF-Miliz gegeneinander.
IMAGO/Stringer/IMAGO/ZUMA WireDie Hoffnung auf ein baldiges Ende des Machtkampfs schwindet, die Zahl der Toten steigt schnell. Es ist ein Stellvertreterkrieg: Beide Konfliktparteien werden vom Ausland unterstützt.
Von Mirco Keilberth, Tunis
