AfrikaAuch Sudans Armee begeht mutmaßlich Kriegsverbrechen

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Die sudanesischen Streitkräfte SAF setzen auf neue Rekruten, um militärisch zu siegen. Hier marschieren Soldaten im Dezember westlich von Omdurman in der Nähe der Hauptstadt Khartum.
Die sudanesischen Streitkräfte SAF setzen auf neue Rekruten, um militärisch zu siegen. Hier marschieren Soldaten im Dezember westlich von Omdurman in der Nähe der Hauptstadt Khartum. (Foto: EBRAHIM HAMID/AFP)

Untersuchungen stützen den Befund, dass nicht nur die Miliz RSF Zivilisten quält und tötet. Die Vorwürfe untergraben die Glaubwürdigkeit der Streitkräfte SAF, die sich gerne als Retter der Nation inszenieren.

Von Arne Perras, München

Der Oberkommandierende der sudanesischen Streitkräfte, Abdel Fattah al-Burhan, gibt gerne den Retter der umkämpften Nation. Seine Truppen, die Sudanese Armed Forces (SAF), sollen das Land vom Joch des Milizenführers Mohamed Hamdan Dagalo, alias Hemeti, befreien, der die Rapid Support Forces (RSF) anführt. So jedenfalls seine Darstellung. Dahinter steht auch der Kampf um die Deutungshoheit des so opferreichen Krieges im Sudan. Beide Seiten versuchen, jeweils ihren eigenen Kampf als den einzig legitimen darzustellen.

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