Stuttgart 21„Die Bahn hat bei der Umsetzung gravierende Fehler gemacht“

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Nicole Razavi würde sich wohl auch mit dem Wissensstand von heute für das Milliardenprojekt verkämpfen.
Nicole Razavi würde sich wohl auch mit dem Wissensstand von heute für das Milliardenprojekt verkämpfen. Bernd Weißbrod/picture alliance/dpa

Nicole Razavi leitet das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg und ist eine Befürworterin des Tiefbahnhofs. Vorwürfe wegen ihrer Aussagen aus dem Jahr 2011 weist die CDU-Politikerin von sich – und rechnet mit dem Bauherrn ab.

Von Roland Muschel

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Die schwäbische CDU-Politikerin Nicole Razavi hat sich bislang nicht unbedingt als ausgewiesene Kritikerin der Deutschen Bahn profiliert. Sie bemühte sich viel mehr darum, sich den Ruf einer unbeirrbaren Anhängerin von Stuttgart 21 zu erarbeiten. Razavi warb nicht nur vor dem Volksentscheid im November 2011 vehement für das Projekt. Sie griff auch Kritiker an, die nicht an die damals von der Deutschen Bahn mit maximal 4,5 Milliarden Euro angegebenen Gesamtkosten glaubten. Zwei Monate vor der Volksabstimmung sagte Razavi, damals verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, die Kosten würden im Rahmen bleiben: „Wer etwas anderes behauptet, lügt!“

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