Rassismus auf dem Wohnungsmarkt ist einer Umfrage zufolge ein weit verbreitetes Phänomen. Muslimische und schwarze Menschen erleben nach eigenen Angaben deutlich häufiger, dass sie nicht zu Wohnungsbesichtigungen eingeladen werden. Mehr als jeder Dritte habe eine solche Erfahrung bereits gemacht. Bei „nicht rassistisch markierten Personen“, wie der am Montag veröffentlichte Bericht es nennt, liege die Wahrscheinlichkeit bei elf Prozent. Für den Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung wurden 9500 Menschen befragt. Die Betroffenen berichteten auch von beengten Wohnverhältnissen, höherer Belastung durch Wohnkosten und Wohnraummängeln.