Studie:Angst vor Rechtsextremismus

Etwa 70 Prozent der Menschen in Deutschland halten Rechtsextremismus aktuell für eine große Bedrohung. Als fast genauso bedrohlich empfindet die Bevölkerung den Klimawandel. Das geht aus der neuen "Mitte-Studie" hervor, die alle zwei Jahre im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt wird. Die Untersuchung zeigt auch, dass nur noch jeder Vierte Zuwanderung als Bedrohung wahrnimmt. Ein geschlossen rechtsextremes Weltbild findet sich laut Studie nur bei einer kleinen Minderheit. Während 3,2 Prozent der Befragten mit niedriger Schulbildung solche Einstellungen vertreten, sind es von denjenigen mithöheren Abschluss 0,8 Prozent. Besonders stark verbreitet seien rechtsextreme Einstellungen dort, "wo die AfD bei der Bundestagswahl 2017 erfolgreich war" und der Ausländeranteil in der Bevölkerung gering sei, heißt es in der Studie.

© SZ vom 23.06.2021 / dpa
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