Anschlag in Berlin„Sie treffen das Rückgrat unserer Wirtschaft“

Lesezeit: 3 Min.

Ein Bagger nimmt während des Stromausfalls im Südwesten Berlins vor der ausgebrannten Kabelbrücke Balken für die Baustelle auf.
Ein Bagger nimmt während des Stromausfalls im Südwesten Berlins vor der ausgebrannten Kabelbrücke Balken für die Baustelle auf. Sebastian Christoph Gollnow/DPA

Der tagelange Stromausfall in Berlin löst harte Kritik am mangelnden Schutz der kritischen Infrastruktur aus. Auch der größte Wirtschaftsverband BDI schlägt Alarm: Die Regierung nehme die Risiken noch immer nicht ernst genug.

Von Markus Balser, Berlin

Wie hart der Blackout Teile Berlins trifft, lässt sich schon an den bescheidenen Erfolgsmeldungen ablesen. Laut Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) ging am Dienstag ein Heizkraftwerk wieder ans Netz, das immerhin 12 000 Haushalte versorgen könnte. Kleines Problem: Die Haushalte bräuchten dafür Strom, und der fehlt in den meisten Häusern noch immer. Auch Notrufe können in den vom Stromausfall betroffenen Gebieten der Hauptstadt nach drei Tagen per Handy wieder abgesetzt werden. Jedenfalls, wenn man mit dem Handy vor die Tür geht. Denn in Innenräumen, so die Feuerwehr, könnte das aufgebaute Notnetz noch zu schwach sein.

Zur SZ-Startseite

MeinungAnschlag in Berlin
:Die Gewalt von links wird alles andere als unterschätzt

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke
Portrait undefined Ronen Steinke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: