(SZ) Der Beruf der Politesse ist ein undankbarer, und noch dazu sprachpolitisch in hohem Maße bedenklich beschrieben. Durch dieses stereotype Wort wird suggeriert, kleine Sünden wie das Parken auf Radwegen würden ausschließlich von weiblichem Personal auf unnachsichtige Weise geahndet. Dabei gibt es längst eine Menge Männer, die als Politessen ... und da geht das Problem schon los. Wie soll man unter Achtsamkeitsgesichtspunkten einen Herrn nennen, der einem ein 25-Euro-Ticket unter den Wischer steckt, weil man sein Auto ein paar winzige Minütchen länger stehen ließ, als der Parkschein erlaubte? Eine männliche Politesse? Einen Politess? Einen Polit?
Glosse: Das StreiflichtEine männliche Politesse? Ach, alles ist so kompliziert
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Die Stadt München weiß zwar nicht, wie sie den Parkraum fachgerecht bewirtschaften soll, findet aber immer die richtigen Worte in der Kundenansprache.