GlosseDas Streiflicht

Lesezeit: 2 Min.

Nein, es darf natürlich nicht sein, dass nun Gerhard Schröder mit Putin über das Kriegsende berät. Und doch ist da so ein Gefühl, dass es in der Politik schon einmal wirkungsvoller zuging.

SZ bei Google bevorzugen

(SZ) Um es gleich zu Anfang ganz unmissverständlich zu sagen, wenn nicht klarzustellen: Es geht natürlich nicht, dass Gerhard Schröder von der SPD zu Putin geschickt wird, um mit dem blonden Teufel von Moskau über das Ende des Krieges in der Ukraine zu beraten. Es geht aus mehreren Gründen nicht. Einmal, weil Schröder nach seinem Ausscheiden aus dem Amt gewissermaßen von Putins Geld, wenn nicht gelebt, so doch ganz bestimmt besser gelebt hat. Und zweitens, weil er immer noch mit Putin eine Art Freundschafts-Pipeline unterhält, von der niemand so recht weiß, welcher Stoff von hier nach dort und umgekehrt da hindurchfließt. Zudem ist Schröder ein Relikt von vorgestern, was er allerdings wiederum mit seiner SPD gemeinsam hat. Beide, Schröder wie die SPD, haben etwas Geisterhaftes an sich. Der Unterschied liegt darin, dass der Geist Gerhard Schröders hin und wieder noch beschworen wird.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: