(SZ) Der walisische Fußballer Aaron Ramsey hat am 1. Mai 2012 für den Londoner Klub Arsenal einen Treffer gegen Manchester United erzielt, es war das 1:0, der Siegtreffer, und dass dieses Tor von Robin van Persie vorbereitet wurde, dessen Spitzname nach einem verfluchten Schiff „Der fliegende Holländer“ lautete, erscheint im Rückblick nur folgerichtig. Kurz nach diesem Treffer kam Osama bin Laden zu Tode. Das war der Anfang des in der Fachwelt so genannten Ramsey-Fluchs. In der Welt der Wissenden war seither ausgemacht, dass zwischen Ramseys Toren und dem Tod bekannter Menschen ein direkter Zusammenhang bestand. Und wer würde ihnen widersprechen wollen? Waren nicht kurz nach Treffern von Ramsey Steve Jobs, Whitney Houston oder Nancy Reagan gestorben? Soll er nicht mit einem Doppelschlag David Bowie und Alan Rickman innerhalb einer Woche erledigt haben? Und was passierte, kurz nachdem er auf seiner letzten Karrierestation im vergangenen Spätsommer seinen letzten Treffer erzielte? Giorgio Armani starb. Das Tor und der Tod. Als wenn es noch eines allerletzten Beweises bedurft hätte.
GlosseDas Streiflicht
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Lange Zeit galt der Fußballer Aaron Ramsey als legendärer Unglücksbringer – doch nun ist ihm mächtige Konkurrenz entstanden: der Vizepräsident der USA persönlich.