(SZ) Sport ist eine sehr ernste Sache, vor allem für einen bestimmten Typus von Funktionären und Experten. Als einmal der FC Bayern den Hamburger SV mit 9:2 vom Platz fegte, motzte Sportvorstand Matthias Sammer anschließend sinngemäß, wie denn bitte diese Gegentore zu erklären seien und welche schludrige Auffassung vom Beruf des Fußballers sie verursacht habe. Für Laien, die einen weiten Bogen um den Fußballsport machen, sei hier erklärt: Es handelte sich keineswegs um den Sportvorstand der Hamburger. Dieser hätte angesichts von neun Einschlägen im eigenen Gebälk solche Fragen noch mit einem gewissen Recht vorbringen können. Nein, der Motzki war für die Sieger tätig, den FC Bayern, und echauffierte sich über die beiden Gegentore.
GlosseDas Streiflicht
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Die Olympischen Spiele sind vorbei. Es bleibt die Erinnerung an beschickerte Reporterinnen und fleißige Waschbären. Und das ist mehr als genug.