SZ Espresso Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Familienwanderung durchs Watt zur Hallig Süderoog in Schleswig-Holstein: Familien bleibt 2019 mehr Geld, zum Beispiel für Reisen.

(Foto: Christian Charisius/PA)

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

Das Wochenende kompakt

Bürger haben 2019 mehr im Portemonnaie. Im kommenden Jahr werden alle Steuerzahler sowie Familien mit minderjährigen Kindern oder Kindern in Ausbildung mehr Geld zur Verfügung haben als bisher. Die jährlichen Entlastungen für Familien mit Kindern liegen bei mehreren Hundert Euro. Das geht aus Berechnungen hervor, die ein Steuerprofessor von der TU Kaiserslautern für die SZ erstellt hat. Von Cerstin Gammelin

CDU erhielt 2018 die meisten Großspenden. Nach der Bilanz der Bundestagsverwaltung konnten die Christdemokraten in diesem Jahr 850 000 Euro verbuchen. Insgesamt erhielten die im Bundestag vertretenen Parteien 2,1 Millionen Euro an Großspenden. Der Betrag stellt jedoch nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Spenden dar. Zu den Details

Trump sieht "große Fortschritte" beim Handelspakt mit China. Nach einem Telefonat mit Chinas Präsidenten Xi äußert sich der US-Präsident optimistisch über eine baldige Lösung des Handelsstreits zwischen beiden Ländern. Auch die chinesische Seite schlägt versöhnliche Töne an. Zu den Einzelheiten

US-Präsident gibt Demokraten Schuld am Tod von Flüchtlingskindern. "Jeder Tod von Kindern (...) an der Grenze ist strikt der Fehler der Demokraten und ihrer armseligen Migrationspolitik", schreibt Trump auf Twitter. Hintergrund des verbalen Angriffs ist der Kampf des US-Präsidenten um die Finanzierung einer Mauer zu Mexiko. Gäbe es diese, müssten nach den Worten Trumps, keine Kinder sterben. Mehr Informationen

EXKLUSIV Torwart Neuer: "Die Nation muss sich keine Sorgen machen." Nationaltorwart Manuel Neuer hat im SZ-Interview erstmals eingeräumt, dass die Fortsetzung seiner Karriere durch seine Mittelfußverletzung ernsthaft gefährdet war. "Ein erneuter Rückfall vor der WM hätte die ganze Sache womöglich beenden können", sagte er am Ende eines Jahres, "in dem ja doch alles ein bisschen auf der Kippe stand". Von Klaus Hoeltzenbein und Christof Kneer

3 aus 48 - Meistempfohlen heute

Wir brauchen Wagemutige, die unsere Behaglichkeit stören. Sterbende Kinder, Flüchtlinge in Seenot - haben wir uns daran gewöhnt? Die Gesellschaft ist angewiesen auf Menschen, die vom Leid der anderen erzählen. Von Jagoda Marinic

Der Siegeszug der AfD lässt sich vermeiden - mit mehr Ärzten und Polizisten. In Sachsen, Brandenburg und Thüringen wird 2019 gewählt. Wenn die anderen Parteien die Wünsche der Bürger ernst nehmen, brauchen sie keine Angst vor den Populisten zu haben. Kommentar von Jens Schneider

Mobil machen. Autofahrer im Stau entnervt, Bahnfahrer von Verspätungen zermürbt - die Bürger in Deutschland sind zu Recht über die Verkehrspolitik erbost. Die Lage ist so verfahren, dass jetzt radikale Lösungen notwendig sind. Kommentar von Josef Kelnberger

SZ-Leser diskutieren

Feuerwerk an Silvester - Freud oder Leid? Viele SZ-Leser haben Spaß am bunten und lauten Silvester-Spektakel. So schreibt Porcupine: "Ich liebe dieses Ritual des Jahresabschluss und des Neubeginns. Das hat sicherlich etwas Archaisches, Unzivilisiertes und auch Unvernünftiges an sich. Ich liebe den Gedanken, alle vergangenen Sorgen und Nöte zu vertreiben und Platz für ein neues Jahr voller Erlebnisse zu schaffen." K.S.-T. schließt sich an: "Ich gebe zwar kein Geld für Feuerwerk aus, aber ich freue mich an dem Lichtspektakel, das andere veranstalten." Kensington Royal dagegen ist irritiert: "Hier reden alle von der 'Ästhetik' eines Feuerwerks - Knallfrösche und Chinaböller haben mit Ästhetik aber nichts zu tun." Diskutieren Sie mit uns.