GrüneGelbhaar scheitert mit Politik-Comeback

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Wollte ins Berliner Abgeordnetenhaus: der Ex-Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar.
Wollte ins Berliner Abgeordnetenhaus: der Ex-Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar. (Foto: Annette Riedl/dpa)

Der Grünen-Politiker wollte nach der Affäre um teils erfundene Vorwürfe ins Abgeordnetenhaus. Doch seine Partei entscheidet sich gegen ihn. Damit endet für die Grünen ein aufwühlendes Kapitel.

Von Meredith Haaf und Vivien Timmler, Berlin

Stefan Gelbhaar hat alles versucht. Der Grünen-Politiker hat für sich geworben, in kleinen und in größeren Runden. Er hat seine Bekanntheit genutzt und noch einmal ein „Exklusiv-Interview“ gegeben, in dem er seine Sicht darlegt auf die Vorwürfe mehrerer Frauen, die ihn Anfang des Jahres den erneuten Einzug in den Bundestag gekostet hatten; die meisten von ihnen halten bis heute an ihren Vorwürfen fest. Und er hat in einem Bewerbungsschreiben an seine Partei beteuert: „Eine intensive Zeit verändert Menschen – und hat auch mich verändert.“

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ExklusivDer Fall Gelbhaar
:Chronologie eines Grenzfalls

Gleich zweimal waren Vorwürfe gegen den Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar im Bundestagswahlkampf Thema: Als sie aufkamen - und als sie größtenteils in sich zusammenfielen. Die Partei versprach Aufklärung, doch die erfolgte nicht. In der SZ erzählen jetzt erstmals mehrere Frauen, welche Erfahrungen sie mit Gelbhaar gemacht haben wollen.

SZ PlusVon Lena Kampf, Vivien Timmler und Ralf Wiegand; Fotos: Friedrich Bungert

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