Statistisches BundesamtWeniger Schutzsuchende

SZ bei Google bevorzugen

In Deutschland haben im Jahr 2025 deutlich weniger Menschen erstmals Schutz gesucht. 155 000 Schutzsuchende reisten nach Deutschland ein - 2024 waren es noch fast doppelt so viele (289 000 Personen). Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Den größten Rückgang gab es bei eingereisten Schutzsuchenden aus Syrien. Weiterhin Schutz in Deutschland suchen vor allem Menschen aus der Ukraine, die allerdings kein Asylverfahren durchlaufen müssen. Sie machten 60,3 Prozent der neueingereisten Schutzsuchenden aus - gefolgt von Syrern (8,3 Prozent) und Afghanen (8,1 Prozent). Insgesamt lebten im Jahr 2025 3,2 Millionen Schutzsuchende in Deutschland. Die Zahl sank um 2,1 Prozent. Demnach machten Schutzsuchende rund 3,9 Prozent der Bevölkerung aus. Nach Definition des Ausländerzentralregisters sind Schutzsuchende Ausländerinnen und Ausländer, die sich unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten. Die Behörde fasst unter diesem Begriff Personen zusammen, die einen Asylantrag stellen, die sich nach erfolgreichem Verfahren oder mit einen anderen anerkannten Schutzstatus in Deutschland aufhalten oder die zwar ausreisepflichtig sind, aber trotzdem im Land bleiben.

© SZ/kna - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: