Statistik - Wiesbaden:Anteil der Ukrainer im Saarland wächst leicht

Statistik - Wiesbaden: Die Flaggen von Deutschland und der Ukraine wehen vor dem Bundestag. Foto: Michael Kappeler/dpa
Die Flaggen von Deutschland und der Ukraine wehen vor dem Bundestag. Foto: Michael Kappeler/dpa (Foto: dpa)

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Wiesbaden (dpa/lrs) - Im vergangenen Jahr sind deutlich weniger Ukrainerinnen und Ukrainer nach Deutschland und ins Saarland gezogen als noch 2022 - doch ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wächst. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden lebten Ende Oktober 2023 rund 15.000 Menschen aus der Ukraine im Saarland. Das entsprach einem Anteil an der Gesamtbevölkerung im Land von rund 1,5 Prozent. Im Januar 2023 lag dieser Wert noch bei 1,4 Prozent. Vor dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 machten ukrainische Staatsbürger 0,1 Prozent der Menschen im Saarland aus.

Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) in Wiesbaden hervorgeht, zogen 277.000 Menschen aus der Ukraine nach Deutschland und 156.000 zurück. "Daraus ergibt sich eine Nettozuwanderung von 121.000 Menschen", teilte Destatis am Donnerstag mit. 2022, im Jahr des Beginns des russischen Angriffs auf die Ukraine, zählte das Bundesamt 1,1 Millionen Zuzüge und 138.000 Fortzüge (Nettozuwanderung: 960.000).

Anteilig lebten die meisten Ukrainerinnen und Ukrainer - gemessen an der Gesamtbevölkerung im jeweiligen Bundesland - in Hamburg (1,7 Prozent) und Berlin (1,6 Prozent). Die wenigsten lebten in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Brandenburg (je 1,2 Prozent).

© dpa-infocom, dpa:240222-99-81535/3

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