Im vergangenen Jahr haben 985 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet. Das seien 32 mehr als im Jahr 2024 und die höchste Zahl seit 2012, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Dienstag mit. Die gespendeten Organe reichten aber bei Weitem nicht aus, allen Patienten auf den Wartelisten eine Transplantation zu ermöglichen. 8199 Menschen in Deutschland warteten Ende des vergangenen Jahres demnach auf ein Spenderorgan. Insgesamt stellten die Spenderinnen und Spender im vergangenen Jahr nach Angaben der DSO 3020 Organe für eine Transplantation zur Verfügung (2024: 2855). Diese wurden von der internationalen Vermittlungsstelle Eurotransplant nach festgelegten medizinischen Kriterien in Deutschland und im Ausland verteilt. Dabei profitierten Kranke in Deutschland von Spenden aus dem Ausland: In den 43 deutschen Transplantationszentren seien 2025 insgesamt 3256 Organe transplantiert worden (2024: 3013). Bundesweit sei damit 3150 schwer kranken Patientinnen und Patienten eine bessere Lebensqualität oder ein Weiterleben ermöglicht worden.