Rücktritt in GroßbritannienWarum sich Keir Starmer dem Druck beugen muss

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Am Ende seines Statements bricht ihm kurz die Stimme: Der britische Premierminister Keir Starmer erklärt am Montagvormittag vor seinem Amtssitz seinen Rückzug.
Am Ende seines Statements bricht ihm kurz die Stimme: Der britische Premierminister Keir Starmer erklärt am Montagvormittag vor seinem Amtssitz seinen Rückzug. Kin Cheung/AP/dpa

Das Vereinigte Königreich bekommt bald seinen siebten Premierminister in zehn Jahren seit dem Brexit-Referendum. Woran der Labour-Chef Starmer gescheitert ist und wer ihm nachfolgen könnte.

Von Michael Neudecker, London

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Um kurz vor halb zehn am Montagmorgen ging die Tür eines der Gebäude in Downing Street auf, heraus traten zwei Männer in schwarzen T-Shirts, sie trugen das hölzerne Pult des britischen Premierministers. Das ist, wie man im rücktrittserprobten Londoner Regierungsviertel Westminster längst weiß, das sicherste Zeichen dafür, dass etwas von höchster Signifikanz passiert: Seit sie einen modernen, schicken Saal für Pressekonferenzen hier haben, wird das Pult nur noch hinausgetragen, wenn die Amtszeit eines Premierministers beginnt oder endet. Kurz darauf, um Punkt 9.30 Uhr, trat dann Keir Starmer aus der Tür zu No. 10, begleitet von seiner Frau Victoria, um seinen Rücktritt zu verkünden.

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