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Reportage aus Sri Lanka:Die Angst ist zurück

Trauernde in Sri Lanka

Eine Frau trauert vor der römisch-katholischen St.- Sebastian-Kirche in Negombo, die an Ostern unter den Anschlagszielen auf Sri Lanka war.

(Foto: AFP)

Sri Lanka erwacht nach einem Osterfest, an dem sich der Terror zurückgemeldet hat. All die Toten, die im Leichenhaus der Polizei liegen, all die traumatisierten Verletzten, die im "National Hospital" behandelt werden - sie erinnern die Menschen an die Unsicherheit, die Sri Lanka Jahrzehnte beherrscht hat.

Am Morgen danach schaut Anil Wanigasekara aus dem Fenster im vierten Stock des Hotels Grand Oriental. Rote und gelbe Kräne säumen das Hafenbecken, das Wasser schillert grün, in der Ferne die goldene Kuppel einer Moschee. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, es sei ein Tag wie jeder andere. "Daneben, hinter dem Kran, liegt St. Anthony's Church", sagt der Manager des Restaurants "Harbour Room", die breiten Türme der weiß getünchten katholischen Kirche sind im Dunst nur zu erahnen.

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