Anti-Krisen-Politik der BundesregierungSchöne Grüße von Herrn Lindner

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„Den Bedürfnissen der Menschen in der Breite gerecht werden“: die Spitzenpolitiker der Koalition bei der Verkündung ihrer Anti-Krisen-Maßnahmen.
„Den Bedürfnissen der Menschen in der Breite gerecht werden“: die Spitzenpolitiker der Koalition bei der Verkündung ihrer Anti-Krisen-Maßnahmen. Axel Schmidt/REUTERS

Vieles, was Union und SPD gerade an Maßnahmen gegen hohe Spritpreise auflegen, wirkt wie kopiert von der Ampel. Das führt zu komplizierten Erklärungsversuchen.

Von Georg Ismar und Henrike Roßbach

Die Pressekonferenz der Koalitionsspitzen am Montag lief eine gute halbe Stunde, da meldete sich auch schon Christian Lindner zu Wort. „Der #Tankrabatt ist zurück“, schrieb der frühere Bundesfinanzminister auf der Plattform X. „Es ist eine späte, aber richtige Entscheidung. Autofahren darf nicht zum Luxus werden.“ Vielleicht lässt sich Lindners Lob für den Beschluss der schwarz-roten Koalition, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um rund 17 Cent je Liter zu senken, damit erklären, dass er inzwischen Vorstandsvize des Autohändlers Autoland AG ist. So oder so aber dürfte es Friedrich Merz nur bedingt gefallen haben. Denn wenn der in Umfragen angeschlagene Kanzler derzeit eines nicht gebrauchen kann, dann Vergleiche mit der gescheiterten Ampel.

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Entlastungen und Reformen
:Was Union und SPD nun planen

Benzinpreise, Krankenkassen, Einkommensteuer, Verbrenner-Aus: Die Koalition hat sich mehrere Großreformen vorgenommen. So soll Sprit vorübergehend um knapp 17 Cent je Liter billiger werden.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann, Claus Hulverscheidt und Vivien Timmler

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