BundesregierungKoalition sucht bei Treffen Lösung für hohe Spritpreise und Reformen

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Völlig konträre Ansichten, wie die Regierung auf den gestiegenen Ölpreis reagieren soll: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD, Mi.) und Kanzler Friedrich Merz (CDU).
Völlig konträre Ansichten, wie die Regierung auf den gestiegenen Ölpreis reagieren soll: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD, Mi.) und Kanzler Friedrich Merz (CDU). Sean Gallup/Getty Images

Vizekanzler gegen Kanzler gegen Wirtschaftsministerin: Die Bundesregierung ist uneins, wie sie mit den hohen Benzinkosten umgehen soll. Nun kommt es zu Verhandlungen an besonderem Ort.

Vom Bastian Brinkmann, Daniel Brössler, Georg Ismar und Vivien Timmler, Berlin

In der Bundesregierung prallen gerade zwei politische Denkschulen aufeinander. Da ist der Kanzler, der bei den hohen Spritpreisen vor einem milliardenschweren „Prinzip Gießkanne“ und staatlichen Eingriffen wie einer Preisbremse warnt. Und da ist sein Vizekanzler, der mahnt, dass die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Sorgen nicht alleingelassen werden dürften. Und mittendrin ist die CDU-Wirtschaftsministerin, die den Konflikt so richtig eskalieren lässt.

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Vizekanzler Lars Klingbeil wagt den Konflikt mit dem Kanzler bei der Frage: Was tun gegen die hohen Spritpreise? Und er umreißt, was für ihn bei seinem Reformplan für Deutschland am wichtigsten ist.

SZ PlusInterview von Bastian Brinkmann, Georg Ismar und Vivien Timmler, Fotos: Friedrich Bungert

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