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Spitzenkandidaten der Niedersachsen-Wahl:Von Waldarbeitern und Fast-Liberalen

Ein Marxist mit FDP-Vergangenheit. Ein Titelverteidiger, der im Rock heiratete. Und ein Minister, dessen Schwager ebenfalls als Minister amtiert - für den politischen Gegner. Die Spitzenkandidaten der Landtagswahl in Niedersachsen in Kurzprofilen.

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Bleibt David McAllister von der CDU Ministerpräsident? Oder kann sein SPD-Herausforderer Stephan Weil in die Staatskanzlei einziehen? Am 20. Januar 2013 entscheidet Niedersachsen, wer das Land künftig regiert.

Sechs Parteien haben reale Chancen, in das Landesparlament einzuziehen, das seinen Sitz im Leineschloss in Hannover hat. Neben den Volksparteien CDU und SPD mit ihren Anwärtern auf das Amt des Regierungschefs ziehen die kleineren Parteien mit Spitzenkandidaten in die Wahl, deren Lebensläufe schillern: Die Linke setzt auf einen Marxisten, der politisch in der FDP startete und nun von einer mächtigen Parteifreundin in den Schatten gestellt wird.

Für die FDP tritt ein Landesminister an, dessen Schwager ebenfalls Minister ist - für die Grünen. Die Grünen wiederum setzen auf ein Duo, das aus einer Ex-Journalistin und einem Mann besteht, der einem Bundespräsidenten das Fürchten lehrte. Und die niedersächsischen Piraten präsentieren einen siebenfachen Familienvater, den eine andere Partei für den Bundestag nominieren wollte.

Die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Grünen und FDP sowie der Linken und der Piraten in Kurzprofilen.