Spionage:Nach Ballon-Abschuss ist auch die Bundesregierung alarmiert

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Spionage: Der Ballon wurde mit einer Luft-Luft-Rakete von einem "F-22"-Kampfflugzeug aus etwa 17,7 Kilometern Höhe an der Küste von Myrtle Beach in South Carolina abgeschossen.

Der Ballon wurde mit einer Luft-Luft-Rakete von einem "F-22"-Kampfflugzeug aus etwa 17,7 Kilometern Höhe an der Küste von Myrtle Beach in South Carolina abgeschossen.

(Foto: Chad Fish/dpa)

Berlin prüft, ob auch im deutschen Luftraum schon ähnliche Objekte gesichtet wurden. Die Spannungen zwischen USA und China wachsen.

Von Juri Auel, Peter Burghardt, Nicolas Freund und Georg Ismar

Nach dem Abschuss eines mutmaßlichen Spionageballons durch US-Kampfjets und dem Auftauchen eines zweiten Ballons über Kolumbien zeigt sich auch die Bundesregierung alarmiert. "Die Bundesregierung nimmt chinesische Spionage und die aktuellen Berichte sehr ernst und stimmt sich mit ihren wichtigsten Partnern ab", hieß es auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung am Sonntag aus Sicherheitskreisen. Auf die Frage, ob auch über deutschem Staatsgebiet schon solche Objekte gesichtet worden seien, hieß es: "Die zuständigen Behörden arbeiten an der Klärung des Sachverhalts. Auf Grundlage der bisher vorliegenden Erkenntnisse wären Bewertungen für Deutschland verfrüht."

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