Spionage:Einmal Agent, immer Agent

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Spionage: Im Wiener Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung arbeitete Egisto O. als Chefinspektor.

Im Wiener Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung arbeitete Egisto O. als Chefinspektor.

(Foto: Leopold Nekula/Imago)

Ein der Spionage für Russland verdächtigter Wiener Verfassungsschützer soll über Kontakte in Italien, der Schweiz und der Türkei illegal an geheime Informationen gelangt sein. Auch in Deutschland? Dort ist ein Beamter nun ins Visier der österreichischen Ermittler geraten.

Von Florian Flade und Jörg Schmitt, Wien

Früher war das Leben von Herrn S., der im Mittelalterstädtchen Boppard im Oberen Mittelrheintal umgeben von Burgen, Schlössern, Kirchen und endlosen Weinbergen lebt, vermutlich aufregender. 140 Kilometer rheinaufwärts arbeitete er in Köln-Chorweiler beim Bundesamt für Verfassungsschutz, dem deutschen Inlandsgeheimdienst. Nun holt sein altes Leben den Pensionär wieder ein. Es geht um seine Verbindung zu einem österreichischen Kollegen: Egisto O., einer illustren Figur aus der Grauzone zwischen Wirecard und Agentenwelt.

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