Matthias Platzeck hatte sich 2005 nicht um den Posten des SPD-Chefs gerissen. Doch die Genossen feierten ihn wie einen Erlöser: Er erhielt bei der Wahl im November 2005 mit 99,4 Prozent das beste Ergebnis seit Kurt Schumacher. Der brandenburgische Ministerpräsident trat nur wenige Monate später, am 10. April 2006, vom SPD-Vorsitz zurück, nachdem er zwei Hörstürze und einen Kreislauf- und Nervenzusammenbruch erlitten hatte.

7. September 2008, 15:482008-09-07 15:48:00 ©