EntkriminalisierungWarum die SPD beim Thema Schwarzfahren klein beigibt

Lesezeit: 3 Min.

Wer wiederholt ohne Fahrschein erwischt wird, muss mit einer hohen Geldstrafe oder sogar einer Ersatzfreiheitsstrafe rechnen. Ist das übertrieben?
Wer wiederholt ohne Fahrschein erwischt wird, muss mit einer hohen Geldstrafe oder sogar einer Ersatzfreiheitsstrafe rechnen. Ist das übertrieben? Peter Kneffel/DPA

Der Bundestag stimmt gegen eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens, dabei ist die SPD sehr dafür.  Doch sie folgt der Union – und sieht dabei alles andere als gut aus.

Von Vivien Timmler, Berlin

Es ist ein hochemotionales Thema. Kein Wunder also, dass es auch eine hochemotionale Debatte wurde. Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag über gleich zwei Gesetzentwürfe zur Entkriminalisierung des Schwarzfahrens beraten. Sowohl Grüne als auch Linke wollen, dass das Fahren ohne Fahrschein nicht mehr als Straftat verfolgt wird, sondern lediglich als Ordnungswidrigkeit gilt – und schafften es mit ihren Anträgen, die SPD bei dem Thema vor sich herzutreiben.

Zur SZ-Startseite

MeinungSchwarzfahren
:Als Nächstes dann Ladendiebstahl entkriminalisieren?

SZ PlusKommentar von Vivien Timmler
Portrait undefined Vivien Timmler

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: