Sozialdemokraten:SPD auf Rutschpartie nach unten

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Die Vorsitzenden der SPD, Saskia Esken und Lars Klingbeil, auf dem Bundesparteitag. (Foto: Friedrich Bungert)

Bürgergeld, Messerattacken, ein ungeliebter Kanzler: Auf Ortsterminen im deutschen Osten erfährt SPD-Chefin Saskia Esken, was die Menschen dort umtreibt – und ihre Partei viele Stimmen kosten dürfte.

Von Georg Ismar, Stendal

Quo vadis, SPD? – so hat der Kreisverbandsvorsitzende Jacob Beuchel die Veranstaltung im Hotel „Am Bahnhof“ überschrieben. Ein Konferenzraum, rot gepolsterte Stühle. Vorne sitzen Beuchel und Saskia Esken an Tischen mit weißen Tischdecken. Draußen prasselt der Regen, drinnen bringt Beuchel seinen Respekt zum Ausdruck, dass sich die Bundesvorsitzende in dieser schwierigen Zeit drei Tage Zeit nimmt, um die Region in und um Stendal in Sachsen-Anhalt zu erkunden. 33,1 Prozent gewann die AfD hier bei der Europawahl, das Bündnis Sahra Wagenknecht 14,9 Prozent. Und die SPD? 9,1 Prozent.

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