SPD in Nordrhein-WestfalenGib’s uns!

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Selbstkritik ist in der Politik selten, sagt SPD-Landeschefin Sarah Philipp, als sie die Kampagne vorstellt. Was ihre Partei macht, grenzt aber schon an Selbstkasteiung.
Selbstkritik ist in der Politik selten, sagt SPD-Landeschefin Sarah Philipp, als sie die Kampagne vorstellt. Was ihre Partei macht, grenzt aber schon an Selbstkasteiung. (Foto: Christoph Koopmann)

Nach der Schlappe bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen finden die Sozialdemokraten: Das Volk soll ihnen mal so richtig die Meinung sagen. Auf eine Runde „Hau den Lukas“ am SPD-Stand in Dortmund.

Von Christoph Koopmann, Dortmund

Der Plan war eigentlich unschlagbar, aber er scheitert schon am Klohäuschen. Die Idee war: Wenn die Menschen schon nicht mehr freiwillig zur SPD kommen, dann fängt die SPD die Menschen da ab, wo sie nicht an ihr vorbeikommen. An der Einfahrt zum Einkaufshotspot aus Edeka, Aldi und Bäckerei in Dortmund-Eving zum Beispiel. Es ist kurz nach fünf Uhr am Mittwoch, dunkel und kalt zwar, aber Feierabendzeit und deshalb reger Publikumsverkehr. Hier wollte die SPD ihre Pavillons aufbauen, ihre Tische und, damit auch wirklich jemand stehen bleibt, ihren Currywurstwagen.

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