SPD nach der Bayern-Wahl Fünfter sein

Man werde jetzt über alles reden, sagt mancher aus der SPD. Andrea Nahles jedenfalls klingt am Tag nach der Landtagswahl eher so, als wolle sie gerade nicht über alles reden.

(Foto: AFP)

In Berlin und München betrachtet die SPD den Totalschaden, der ihren Namen trägt. In dieser Partei geht es nicht mehr um Verluste - sondern um die Frage: Wozu braucht man sie noch?

Von Lisa Schnell und Mike Szymanski

Ist er das schon, der "lange und auch steinige Weg", von dem Natascha Kohnen gleich sprechen wird? Zwischen Fahrstuhl im Willy-Brandt-Haus und dem Rednerpult in der lichtdurchfluteten Eingangshalle, in der eine Willy-Brandt-Statue väterlich wacht, liegen 30 Meter. 30 Meter, auf denen man viel falsch machen kann.

Links geht SPD-Chefin Andrea Nahles. Rechts Natascha Kohnen, die Wahlkämpferin aus Bayern. Nahles könnte ihr jetzt davonlaufen, wie sie es schon mal bei einem gemeinsamen Auftritt im Wahlkampf getan hatte, als Kohnen sie ...

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