KoalitionDie SPD rückt vom Kanzler ab

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Die SPD richtet sich an kleinen Erfolgen auf: Armin Willingmann (Mitte), Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, lächelt mit den Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil.
Die SPD richtet sich an kleinen Erfolgen auf: Armin Willingmann (Mitte), Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, lächelt mit den Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil.
TOBIAS SCHWARZ/AFP

Die Autorität von Friedrich Merz schwindet, auch in der SPD wachsen die Zweifel an ihm. Als Lehre aus dem AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt will die Partei einige Reformen neu verhandeln.

Von Georg Ismar, Berlin

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Als die Frage nach dem Vertrauen in diesen Kanzler kommt, schauen sich Bärbel Bas und Lars Klingbeil kurz an. Bas meint, okay, dann sage sie eben etwas dazu. Weiter so, das gehe nicht. Doch jetzt noch die Bundesregierung in ein Chaos zu stürzen, sei auch nicht der richtige Weg. „Aber wir müssen was ändern.“ Man müsse jetzt mit Friedrich Merz darüber reden, wohin die Koalition das Land eigentlich führen wolle, müsse den Bürgern die Angst vor Reformen nehmen – und diese müssten deren Leben auch besser machen.

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