SPDDie Lebensläufe geben Klingbeil recht

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Erhalten wichtige neue Jobs: Klara Geywitz, Jessika Wischmeier und Dorothee Martin (von links).
Erhalten wichtige neue Jobs: Klara Geywitz, Jessika Wischmeier und Dorothee Martin (von links). Fotos: Bernd Elmenthaler, Jeremy Knowles, Metodi Popow/Imago

Drei pikante Personalien: Politische Gegner werfen dem SPD-Chef vor, er setze langjährige Parteifreundinnen auf lukrative Posten. Schaut man genauer hin, liegt die Sache wohl etwas anders.

Von Claus Hulverscheidt, Georg Ismar und Vivien Timmler, Berlin

Die kurze Meldung in den Nachrichtenspalten der Zeitungen klang zu verführerisch, um sie nicht politisch auszuschlachten. „Wenn ein Bundesminister eine enge Parteifreundin für einen Spitzenposten in einer ihm unterstellten Bundesbehörde vorschlägt, dann entsteht zwangsläufig der Eindruck politischer Begünstigung“, wetterte der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk. Lars Klingbeil müsse die Öffentlichkeit umgehend darüber aufklären, warum die SPD-Politikerin Dorothee Martin Vorstandsmitglied bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) werden solle – ein Job, der mit rund 300 000 Euro im Jahr dotiert sei. Es könne nicht sein, dass solche Posten einfach unter Sozialdemokraten „verschachert“ würden.

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