Klingbeil und die SPDIm Überlebenskampf

Lesezeit: 4 Min.

Lars Klingbeil am Donnerstag in Bitterfeld-Wolfen beim SPD-Bürgerdialog „Kohl & Köpfe“.
Lars Klingbeil am Donnerstag in Bitterfeld-Wolfen beim SPD-Bürgerdialog „Kohl & Köpfe“.
Kay Nietfeld/dpa

SPD-Chef Lars Klingbeil schaltet sich in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt ein – und erfährt sogar Lob. Doch ein alter Bekannter rüttelt an der Brandmauer, und für das Finale will man lieber Sigmar Gabriel.

Von Georg Ismar, Bitterfeld/Halle

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Das Ehepaar Kühlewind hat schon vieles gewählt nach dem Mauerfall. Erst FDP, wegen Hans-Dietrich Genscher, weil der einer der Väter der Einheit war und aus ihrer Heimatstadt Halle stammte. Dann oft CDU. Aber nun blicken Thilo und Gitta Kühlewind, 83 und 81 Jahre alt, auf Lars Klingbeil, der ein paar Meter entfernt an einem Tisch mit Bürgern diskutiert und die Reformpolitik erklärt. Dieses Mal wählen sie vielleicht die SPD, sagen die Kühlewinds. Auch aus taktischen Gründen, um eine AfD-Alleinregierung zu verhindern.

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