SPD-VorsitzWer die Bewerber sind und was sie wollen

Mit Finanzminister Olaf Scholz bewirbt sich auch ein Verfechter der großen Koalition um den SPD-Parteivorsitz. Für seine Bewerbung hat er nun auch eine Partnerin gefunden.

Von Philipp Saul

Für Andrea Nahles und die SPD stand die Europawahl Ende Mai unter keinem guten Stern. In Deutschland erhielt die Partei lediglich 15,8 Prozent der Stimmen, ein Rückgang um 11,4 Prozentpunkte und das mit Abstand schlechteste SPD-Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl.

Die Parteivorsitzende - angetreten, um die SPD zu erneuern - wurde nach der verlorenen Wahl innerparteilich hart angegangen. Nahles fehlte die Unterstützung und so musste sie ihren Posten schon nach gut einem Jahr wieder räumen. Auch den Fraktionsvorsitz im Bundestag gab sie ab.

Bild: REUTERS 20. August 2019, 14:142019-08-20 14:14:35 © SZ.de/blani/fued/mcs