SPDEine Partei zwischen Kraftquelle und Abrissbirne

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Sie mag es konkret, er staatstragend: die SPD-Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil.
Sie mag es konkret, er staatstragend: die SPD-Parteichefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil. Omer Messinger/Getty Images

Die SPD will sich neu erfinden, zumindest ein bisschen – und ausgerechnet der Koalitionspartner liefert dafür eine Steilvorlage. Worauf die Parteichefs setzen und warum sie dabei nicht mit einer Sprache sprechen.

Von Vivien Timmler, Berlin

Am Abend vor dem großen Tag verschickt Bärbel Bas per Whatsapp noch eine Sprachnachricht an die Genossinnen und Genossen. So eine Jahresauftaktklausur, „das klingt vielleicht erst mal trocken“, sagt die SPD-Chefin. Aber in den nächsten Jahren werde es „gewaltige Reformen“ geben, und darüber müsse man reden. „Unser Sozialstaat ist eine sozialdemokratische Errungenschaft“, diktiert Bas in ihr Handy, „und es liegt an uns, das zu verteidigen und weiterzuentwickeln.“ Alles Gute und bis morgen, „eure Bärbel“.

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