Strategie der Sozialdemokraten:So kann die SPD in der großen Koalition gewinnen

Verlieren die Sozialdemokraten durch die Groko weiter an Unterstützung - oder müssen sie sich nur besser verkaufen?

Von Benedikt Peters

Vor einiger Zeit hat es sich Ralf Stegner zur Gewohnheit gemacht, auf Twitter Musiktipps zu versenden. Jeden Morgen schickt der SPD-Vizechef den Leuten "da draußen im digitalen Orbit" den Link zu einem Lied. Dieses ist akkurat ausgewählt, es soll etwas über Stegners Gefühlslage verraten, und manchmal auch über die Gefühlslage seiner Partei. Vergangenen Sonntag etwa, es hakte gerade gewaltig in den Koalitionsverhandlungen, teilte der Mann aus Schleswig-Holstein "Stranded" von Van Morrison. Mittwoch, als es nach einer durchverhandelten Nacht endlich eine Einigung mit der Union gab: Hans Hartz, "Die Weißen Tauben sind müde". Die meisten Likes aber bekam Stegner am Tag zuvor. Er twitterte "Rolling Stones - Sympathy for the devil", und er machte auch keinen Hehl daraus, wen er damit meinte. Nämlich die Union. Aus Stegners Sicht ist das Bündnis mit den Schwarzen ein Pakt mit dem Teufel, schließlich hat die SPD in den zurückliegenden großen Koalitionen viel an Wählerzustimmung eingebüßt.

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