Ampelkoalition:Die Sorge vor dem Bruch der Koalition wächst

Ampelkoalition: In turbulenten Zeiten bestätigten die Delegierten die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil (von links) mit sehr großer Mehrheit in ihren Ämtern, neben ihnen Kanzler Olaf Scholz und die Europa-Abgeordnete Katarina Barley.

In turbulenten Zeiten bestätigten die Delegierten die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil (von links) mit sehr großer Mehrheit in ihren Ämtern, neben ihnen Kanzler Olaf Scholz und die Europa-Abgeordnete Katarina Barley.

(Foto: Friedrich Bungert)

Beim SPD-Parteitag wird gerätselt, ob Christian Lindner gerade ein Ende der Ampel provozieren will. Die Genossen richten eine klare Forderung an ihn - auch weil die deutsche Ukraine-Unterstützung nicht bröckeln soll.

Von Georg Ismar und Nicolas Richter, Berlin

Olaf Scholz hat sich den zweiten Jahrestag seiner Kanzlerschaft bestimmt anders vorgestellt: Statt die Erfolge seiner sogenannten Fortschrittskoalition zu feiern, muss er um deren Fortbestand kämpfen. Zum Auftakt des Bundesparteitags seiner SPD am Freitag in Berlin mit 600 Delegierten genießt Scholz sichtlich den langen Applaus, winkt seinen Leuten zu. Den Zuspruch kann er brauchen: Noch immer ist es ihm nicht gelungen, sich mit seinen Co-Koalitionären auf einen Bundeshaushalt für 2024 zu einigen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivTrumpf-Chefin
:"Die Ampelparteien erinnern an drei Ertrinkende in der Mitte des Ozeans"

So kritisiert Nicola Leibinger-Kammüller, Chefin des Maschinenbauers Trumpf, die Regierung. Sie fordert eine Reform der Schuldenbremse - und erzählt, was Bücher wie "Die Buddenbrooks" sie gelehrt haben.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: