Europawahl:Die heisere Stimme des Kanzlers

Europawahl: Katarina Barley (Zweite von links), wurde mit großer Mehrheit zur Spitzenkandidatin der SPD bei der Europawahl gekürt. Mit dabei: Lars Klingbeil, Olaf Scholz und Saskia Esken.

Katarina Barley (Zweite von links), wurde mit großer Mehrheit zur Spitzenkandidatin der SPD bei der Europawahl gekürt. Mit dabei: Lars Klingbeil, Olaf Scholz und Saskia Esken.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Der Kampf gegen die AfD eint die SPD nach Zweifeln, ob Olaf Scholz noch die Wende schaffen kann. Der ist erkältet und sorgt sich wegen der Ukraine - und die Spitzenkandidatin muss ein schlechtes Omen fürchten.

Von Georg Ismar, Berlin

Olaf Scholz versucht es mit etwas Selbstironie. Hinter ihm prangt der Slogan der SPD für die Europawahl am 9. Juni: "Deutschlands stärkste Stimmen für Europa". Damit sind er, der Kanzler, und die Spitzenkandidatin Katarina Barley gemeint. Nun aber ist die Stimme von Scholz aktuell so schwach, dass er kaum reden kann. "Irgendein Virus hat mir mitgeteilt, dass ich bei der Stimme noch etwas nachhelfen muss", meint der Kanzler. Auch politisch ist es um seine Stimme gerade nicht zum Besten bestellt. Doch auch heiser-erkältet schafft er es zumindest hier bei der Europadelegiertenkonferenz, der SPD neuen Kampfesmut einzuimpfen. Er fordert, ohne die AfD zu nennen, ein klares Votum gegen rechte Parteien bei der Europawahl.

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