Neues KonzeptSo will die SPD künftig Erbschaften besteuern

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Wenn Großeltern ihr Haus vererben, sollte das steuerfrei sein, sagt die SPD in ihrem Konzept. Wandbild an der Hausfassade des Bremer AWO-Hauses.
Wenn Großeltern ihr Haus vererben, sollte das steuerfrei sein, sagt die SPD in ihrem Konzept. Wandbild an der Hausfassade des Bremer AWO-Hauses. (Foto: Eckhard Stengel/Imago)

Bis zu 400 Milliarden Euro würden jährlich vererbt, aber für den Staat falle kaum etwas ab, kritisieren die Sozialdemokraten. Nun schlägt die Partei grundlegende Änderungen vor – und empört damit den Koalitionspartner.

Von Georg Ismar und Vivien Timmler, Berlin

Die SPD will Erben künftig grundlegend anders besteuern und dabei Erbschaften bis zu einer Million Euro pro Person steuerfrei stellen. Dazu haben die Sozialdemokraten am Dienstag ein Konzept vorgelegt, das sie politisch wieder in die Offensive bringen und für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen soll. Allerdings lässt die SPD die Frage der Steuersätze dabei komplett offen. Der Koalitionspartner, die Union, kündigte Widerstand an und warnt vor hohen Zusatzbelastungen, gerade bei Familienunternehmen.

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:Die reichen Erben werden den Sozialstaat nicht retten, egal wie saftig man sie besteuert

SZ PlusKommentar von Bastian Brinkmann
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