Das Interesse für Politik packt Gabriel schon als Teenager. "Mädchen und Politik" hätten seine Flegeljahre als Jugendlicher beendet, sagt er heute. Den Falken folgt schnell die SPD, dann die Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft ÖTV und der Arbeiterwohlfahrt. Gabriel studiert in Göttingen Politikwissenschaft, Germanistik und Soziologie, er wird Lehrer. Nach ersten politischen Ämtern in seiner Heimatstadt Goslar zieht Gabriel 1990 in den niedersächsischen Landtag ein.

Dort trifft Gabriel auf den Ministerpräsidenten und späteren Bundeskanzler Gerhard Schröder, der den rhethorisch begabten Jungpolitiker fördert. In der Partei ist Gabriel allerdings umstritten: Er gilt als laut, unstet - und zu sehr auf sein eigenes Fortkommen fixiert. Darin ist er Schröder gar nicht so unähnlich...

Bild: DPA 14. November 2013, 09:212013-11-14 09:21:39 © Süddeutsche.de/ipfa/olkl/ebri/mcs