SPDBis es quietscht

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SPD-Chef Schulz auf dem Parteitag in Bonn.
SPD-Chef Schulz auf dem Parteitag in Bonn. REUTERS

Auf dem Parteitag kämpft die SPD mit sich selbst - und um die Zukunft des Landes. Von roten Zipfelmützen, einem müden Chef und dem hart errungenen Ja für Verhandlungen.

Von Christoph Hickmann, Bonn

Als hätte es das jetzt gebraucht. Als hätte ihm noch jemand sagen müssen, was jetzt hier von ihm erwartet wird, was er leisten muss. Aber die niedersächsische Sozialdemokratin Gabriele Lösekrug-Möller kann es nicht lassen. Sie sitzt am Sonntagmittag im Präsidium des außerordentlichen SPD-Bundesparteitags, womit ihr die Aufgabe zufällt, den nächsten Redner anzukündigen. Der heißt Martin Schulz, und Gabriele Lösekrug-Möller sagt nicht einfach, dass nun der Martin dran ist - nein, sie sagt dem SPD-Vorsitzenden sicherheitshalber noch mal, "dass viel Gewicht auf deinen Schultern liegt". Dann sagt sie: "Ich wünsche dir viel Erfolg."

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