Parteichefs treten abFlügelkämpfe zerreißen Berliner SPD-Spitze

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Die ehemaligen SPD-Landesvorsitzenden Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel auf einer Pressekonferenz am Montag.
Die ehemaligen SPD-Landesvorsitzenden Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel auf einer Pressekonferenz am Montag. (Foto: Jens Kalaene/dpa)

Nach ihrem Rücktritt erklären die beiden Landeschefs der Berliner SPD, woran sie gescheitert sind. Die Partei steht vor einer neuen Führungsentscheidung. Einer soll jetzt den Retter geben.

Von Meredith Haaf und Georg Ismar, Berlin

Sie finden trotzdem: „Wir haben das gut gemacht.“ Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel, die Landesvorsitzenden der Berliner SPD haben zur Pressekonferenz eingeladen und es geht eigentlich um ihr Scheitern: Am Sonntag um 14 Uhr hatten die beiden in einer spontan angesetzten Schaltkonferenz dem geschäftsführenden Landesvorstand erklärt, dass sie ihr Amt bereits Ende des Monats niederlegen.  Steffen Krach, vor einer Woche erst feierlich zum Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl im September 2026 gekürt, soll nun auch den Vorsitz der Berliner SPD übernehmen. Anders als verabredet war das Ganze aber nicht erst am Montagmorgen, sondern schon eine Stunde später an die Öffentlichkeit gelangt. So sind derzeit die Verhältnisse in der von Flügelkämpfen geprägten Berliner SPD. Irgendwer ist immer für eine Demontage oder einen Vertrauensbruch zu haben.

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