SozialdemokratenWie die Berliner SPD sich selbst zerlegt

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Sie sind sich inhaltlich in vielen Punkten einig: Der designierte Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach (li.), und der Noch-Bürgermeister von Neukölln, Martin Hikel.
Sie sind sich inhaltlich in vielen Punkten einig: Der designierte Spitzenkandidat der Berliner SPD, Steffen Krach (li.), und der Noch-Bürgermeister von Neukölln, Martin Hikel. (Foto: Carsten Koall/dpa)

Der Rückzug des Neuköllner Bürgermeisters Martin Hikel stürzt den Landesverband in eine Krise. Jetzt soll es Spitzenkandidat Steffen Krach richten – der den gleichen Politikansatz verfolgt.

Von Meredith Haaf, Georg Ismar und Vivien Timmler, Berlin

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Das bekommt in dieser Woche vor allem die Berliner SPD zu spüren. Am Wochenende hatte ein Eklat bei der Kreisdelegiertenversammlung in Berlin-Neukölln die Partei bis in die Führungsgremien hinauf erschüttert. Der dort amtierende Bürgermeister Martin Hikel hatte nur 68,5 Prozent Zustimmung der Mitglieder als Kandidat für die Wahlen im kommenden Jahr erhalten – ohne Gegenkandidaten. Zuvor hatte es Kritik unter anderem an seinem medienwirksamen Vorgehen gegen organisierte Kriminalität gegeben. Am Ende schmiss Hikel hin.

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